«Schon wieder ein Rasenmähermord» von Melchior Schedler

O'Connor, Pseudonym eines Kriminalschriftstellers mit Knasterfahrung, brütet im Haus seines Verlegers über neue Groschenkrimis. Das Ambiente der Vorstadtidylle entpuppt sich als wertvolle Inspirationsquelle für weitere Mordgeschichten, an denen sein Nachbar ganz unfreiwillig mitschreibt.

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Zwei Villen, dazwischen eine dichte Hecke. Zwei Nachbarn, die sich auf die Nerven gehen. Der eine mit seinem Rasenmäher, gegen den der andere mit tosender Musik ankämpft. Der Rasenmähermann findet im nachbarschaftlichen Müll Papierfetzen und Zettel, auf denen ausgefallene Mordmethoden aufgelistet sind.

Der Nachbar will ihn offenbar umbringen, ist vielleicht Mitglied der Mafia oder sonst einer organisierten Verbrecherbande. Der Rasenmähermann spürt, dass er nur noch überleben kann, wenn er in die Gedankengänge des anderen hineinkriecht.

Deshalb beginnt er selbst über Mordmethoden nachzudenken. So treffen sich die beiden Feinde an der Hecke und werden allmählich dicke Freunde. Der Rasenmäherfreund hat nämlich bemerkt, wie ihn das Mörderplanspiel geistig aktiviert.

Mit: Horst Bollmann, Thomas Thieme, Caroline Schreiber, Walter Spiske, Rosalinde Renn, Wolfgang Forester

Regie: Klaus Dieter Pittrich - Produktion: WDR 1995 - Dauer: 50'

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Redaktion: Margret Nonhoff