«Schwester, lieb Ophelia» von Hans Lucke

«Weh mir, wehe, dass ich sah, was ich sah» Marlene Deina ist Schauspielerin, zwar zu alt für die Rolle der Ophelia, doch mangelt es ihr weder an Phantasie, sich einen handgreiflichen Mord vorzustellen, noch an schauspielerischem Talent, sich auf ein verbales Duell mit Rechtsanwalt Goll einzulassen.

Gemälde von Ophelia von John Everett Millais (1852)
Bildlegende: «Ophelia» von John Everett Millais (1952) wikipedia

Am Morgen gesund aus der Psychiatrischen Klinik entlassen, ist sie schon bald wieder am Ende. Marlene Deina findet eine Frau, im Haus vor der Stadt, nass auf dem Teppich liegend, wie Ophelia aus dem Wasser gezogen. Würgemale am Hals, wie bei einer Kollegin, nach einem skandalösen Probeunfall.

Eine Spur führt zu Rechtsanwalt und Krimiautor Doktor Goll. Sind dies alles nur Phantasien einer geistesgestörten Schmierenkomödiantin? Wie auch immer, der Krimiautor wird sie für sich zu nutzen wissen. Doch Marlene Deina hat etwas, das eigentlich ihm gehört: Die Seite 26 aus dem Drehbuch zu seinem Erfolgskrimi.

Mit: Barbara Nüsse (Marlene Deina), Christian Redl (Doktor Goll), Käte Koch (Julia, Golls Ehefrau).

Regie: Irene Schuck - Produktion: MDR 2000 - Dauer: 39'

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Redaktion: Buschi Luginbühl