«Simeliberg» von Michael Fehr

Oben die Stadt, die Zivilisation, unten das Tal, die Unterwelt, in der Ungeheuerliches geschieht. Zwischen diesen Polen bewegt sich Gemeindeverwalter Griese. Er wird losgeschickt, um einen sonderbaren Bauern aus dem Tal in die Stadt zu holen, und gerät in den Sog eines rätselhaften Kriminalfalls.

Portrait von Michael Fehr
Bildlegende: Portrait von Michael Fehr Keystone

Gemeindeverwalter Anatol Griese fährt mit einer geladenen Schrotflinte über Land. Er soll den Sonderling Schwarz zur Begutachtung aufs Amt bringen. Denn die Frau des Bauern ist verschwunden und Gerüchte machen die Runde. Wider seinen Willen wird Griese in Ereignisse verstrickt, die immer undurchsichtiger werden. Der angeblich arme Schwarz zeigt ihm eine Geldkassette mit Bündeln von Geldscheinen. Kurz nachdem der Bauer in der Stadt in Gewahrsam genommen wurde, explodiert sein Haus. Sieben junge Männer kommen dabei um, offenbar haben sie den Bauern als Guru verehrt. Doch als Griese - als Halbdeutscher sowieso kein vollständig anerkanntes Mitglied des sozialen Gefüges - auf eigene Faust zu ermitteln beginnt, wendet sich die Stimmung im Ort gegen ihn und Unterstellungen werden laut.
«Simeliberg» wurde von der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats Januar 2018 gewählt.

Mit: Michael Fehr (Erzähler), Martin Feifel (Griese), Heinz-Josef Braun (Schwarz), Johanna Bittenbinder (Fahnderin), Kathrin von Steinburg (Annett Wyss), Markus Krojer (Anton Wyss), Judith Toth (Weiss), Stefan Murr (Polizist 1) und Gerhard Wittmann (Polizist 2)

Musik: Schneider TM - Gesang: Muttis Kinder - Regie: Kai Grehn - Produktion: BR/RB 2018 - Dauer: ca. 81'

Aus urheberrechtlichen Gründen darf SRF nur einen Ausschnitt des Hörspiels auf der Internetseite zur Verfügung stellen. Allerdings können Sie das die ganze Produktion im Hörspielpool des Bayerischen Rundfunkes nachhören.

Redaktion: Katrin Zipse