«Susanna» von Gertrud Kolmar

Eine ältere Erzieherin, verlassen und im nationalsozialistischen Deutschland verfolgt, erinnert sich an Susanna, ein vermeintlich gemütskrankes Mädchen, das sie vor Jahren in einem ostdeutschen Städtchen betreuen sollte.

Die Geschichte entwickelt sich vorwiegend im Gespräch der beiden Frauen, die in ganz verschiedenen Welten leben. Die Sprache der einen ist fantastisch und ausgreifend, die der anderen vernünftig und prosaisch. Und auf der Schwelle von Realität und Imagination wird das Judentum zu einem Schlüsselthema - Susanna und die Erzieherin sind Jüdinnen.

Komposition: Peter Zwetkoff - Hörspielfassung und Regie: Stephan Heilmann - Produktion Schweizer Radio DRS, 1994

Redaktion: Stephan Heilmann