Der Verdacht

Staffel 1, Folge 1

Der Verdacht

Nach acht Jahren in irakischer Gefangenschaft wird Sergeant Brody befreit. Die Medien feiern ihn als Kriegshelden. Einzig CIA-Agentin Mathieson ist überzeugt davon, dass Brody als Doppelagent für die Al Kaida zurückgekehrt ist. Sie beginnt, ihm mit obsessiver Hartnäckigkeit nachzuspionieren.

Beim Sturm auf ein islamistisches Hauptquartier in Bagdad befreit die amerikanische Einsatztruppe überraschend einen längst totgeglaubten Marine-Sergeant. Sergeant Nicholas Brody wurde seit acht Jahren vermisst. Seine Befreiung wird von CIA-Einsatzleiter David Estes und dem US-Vizepräsidenten zur Rückkehr eines Kriegshelden hochstilisiert.
Eher widerwillig macht Brody bei der Zeremonie mit grossem Medienaufgebot mit, darf aber zuerst überglücklich seine Frau und die beiden Kinder in die Arme schliessen. Diese sind von seiner Rückkehr mehr als überrascht, haben sie sich doch längst ein Leben ohne Ehemann und Vater eingerichtet, unterstützt von Brodys altem Freund Mike.
Doch nicht alle im Geheimdienst sind überzeugt von Brodys Heldentum: CIA-Agentin und Vernehmungsspezialistin Carrie Mathison hat von einem irakischen Gefangenen die Information erhalten, dass ein US-Amerikaner, der von einer islamistischen Terrorgruppe gefangen gehalten wurde, «umgedreht» wurde. Sie vertraut sich ihrem langjährigen Mentor Saul Berenson an, doch dieser ist skeptisch, ob an ihrer Theorie, wonach Brody ein terroristischer Schläfer sei, etwas dran ist. Sie entschliesst sich daraufhin inoffiziell und auf illegalem Weg, die Überwachung von Brody einzufädeln.