Eisbären hautnah - Überleben im Eis (2/2)

Video «Eisbären hautnah - Überleben im Eis (2/2)» abspielen
Video nicht mehr verfügbar

Im zweiten Teil zeigen die Spion-Kameras von John Downer das zähe Leben zweier Eisbärenmütter, die ihre Jungen in der norwegischen Arktis auf der Insel Svalbard aufziehen.

Auf ihrer Wanderung über driftende Eisschollen legt die eine Mutter enorme Strecken im eiskalten Wasser zurück und bringt die Kleinen an den Rand der Erschöpfung. Die andere Mutter aber bleibt auf einer der norwegischen Svalbard-Inseln zurück. Auf der menschenleeren Insel gibt es kaum etwas zu fressen. Sie muss sich mit Tang, Gras, Vogeleiern und Küken begnügen und ihr Junges vor den männlichen Eisbären schützen. Wie sie es mit Intelligenz und Neugier trotzdem schafft, sich und ihr Junges durchzubringen, zeigen die spektakulären Aufnahmen der Spionkameras, die eine bisher nicht mögliche Nähe zu den Bären erlauben. Allerdings werden die Kameras von den Bären gerne auch einmal als Spielzeug missbraucht. «Schneeball Cam», die als unzerstörbar gilt, wird vom Gewicht eines Bären schlichtweg zerdrückt, und «Eisberg Cam» geht im Eismeer unter. Doch was die fünf Spionkameras sehr deutlich zeigen: Eisbären sind so anpassungsfähig und intelligent, dass sie es trotz aller Widrigkeiten und veränderter Umweltbedingungen schaffen, mit schwierigen Situationen klarzukommen und ihre Jungen durchzubringen

Zweitausstrahlung am Samstag, 19. Januar 2013 um 12.05 Uhr auf SRF 1.