Kuba: Chevy, Buick, Harley und Co.

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Bevor Fidel Castro im Januar 1959 an die Macht kam, war Havanna eine vom amerikanischen Kapitalismus geprägte Stadt, schon auf den ersten Blick erkennbar an der Parade amerikanischer Autos und Motorräder in Havannas Strassen: Chevrolet, Buick, Harley Davidson, Plymouth und Studebaker.

Bis heute, durch das Embargo der USA nach Castros Machtübernahme, bestimmen amerikanische Oldtimer das Bild der Stadt - wie in einem Oldtimer-Museum " in vivo".  Die Kubaner wurden in den letzten Jahrzehnten zu Meistern in der Erhaltung ihrer Strassenkreuzer. Jedes Jahr einmal treffen sich die Liebhaber der alten Karossen und Motorräder vor dem " Hotel Lincoln ". Dort feiern sie ein vergessenes Jubiläum: Die Entführung des weltberühmten Autorennfahrers Fangio durch die Männer Fidel Castros im Februar 1958, damals noch unter der Battista-Diktatur.  
Arte-Reportage nahm diesen Jahrestag zum Anlass, diese "Oldtimer-Schau" zu besichtigen und vor allem danach zu fragen, wie es in Kuba heute aussieht, nach den Lockerungen der letzten Monate.