Zerzauste Federn - Pinguine in Südafrika

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Sie sind eine der Hauptattraktionen an der Küste vor Kapstadt: die kleinen schwarz-weissen Brillenpinguine. Die grösste Kolonie ist in Boulders Beach. Hier teilen sie sich nicht nur den Strand mit den Touristen, sondern auch ihre Handtücher und Habseligkeiten.

Die drolligen Vögel sind jedoch stark gefährdet. Den von ihren Eltern verlassenen Pinguinküken droht der Hungertod. Es sind die Küken, die als zweite Brut ungewöhnlich spät im September schlüpfen. Im Oktober beginnen aber die erwachsenen Pinguine mit ihrem jährlichen Federwechsel, der Mauser. In dieser Zeit ist ihr Gefieder nicht mehr wasserdicht, und sie können nicht ins Wasser zum Fischfang. Die Konsequenz: Die Küken bekommen keine Nahrung und verhungern. Die Zahl der Brillenpinguine sinkt seit Jahrzehnten dramatisch.
Im Anschluss an den Film diskutiert Fabienne Pfammatter mit Friederike von Houwald, Kuratorin des Zoo Basel über die Schutzmassnahmen vor Ort, für die sich auch der Zoo Basel engagiert.

Infos:

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http://www.sanccob.co.za/

Zweitausstrahlung am Samstag, 26. Januar 2013 um 12.15 Uhr auf SRF 1.