Ausnahmewerke mit dem Berner Symphonieorchester

In der Regel genügt ein Streichquartett sich selbst, als perfekt in sich austariertes Kammermusikensemble. Und doch wagt das ausgezeichnete junge Schumann Quartett den Sprung aufs Orchesterparkett zusammen mit dem BSO.

Drei Brüder, die Lust haben, es bis zum Äussersten zu treiben, auszuprobieren, wie weit sie die Spannung und die gemeinsame Spontaneität trägt. Diese drei Brüder sind Erik, Ken und Mark Schumann, die seit fünf Jahren zusammen mit der Bratschistin Liisa Randalu das Schumann Quartett bilden. Das junge Quartett aus Deutschland gehört zu den spannendsten jungen Formationen seiner Art und hat offensichtlich auch Lust, das Repertoire weiter zu erforschen: Mit Louis Spohrs seltem gehörten Konzert für Streichquartett und Orchester. Und sich so auf klanglich kühnes Terrain zu begeben.

Im Konzert aus dem Berner Kultur Casino ist Spohrs ungewöhnliches Konzert zu erleben zusammen mit einer märchenhaften Ballettmusik von Paul Dukas sowie Beethovens «romantischer» Siebten Sinfonie.

Paul Dukas: La péri. Poème dansé
Louis Spohr: Konzert für Streichquartett und Orchester a-Moll op. 131
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Berner Symphonieorchester
Mario Venzago, Leitung
Schumann Quartett

Konzert vom 4. Mai 2017, Kultur Casino Bern

Redaktion: Roland Fleig