Bläserserenaden Zürich: Russland-Schweiz-Connection

Zum Bläser-Ensemble kommen hier zwei Gäste hinzu: Der Zürcher Pianist Alexander Boeschoten und der US-amerikanische Sänger Erik Anstine, der zum Ensemble des Opernhauses Zürich gehört und auch schon an den Salzburger Festspielen auftrat.

Für ihn hat der Zürcher Komponist Adriano eigens die Mussorgski-Lieder mit Bläserbegleitung arrangiert. Zu dieser Première kommt noch eine Uraufführung hinzu: Die Schweizer Komponistin Cécile Marti, deren grosses Orchesterwerk «Seven Towers» 2016/17 in Bern und Biel uraufgeführt wurde, hat ihr erstes Bläserquintett komponiert.
Der Schweizer Spätromantiker aus Moskau, Paul Juon, und der «Vater der russischen Musik», Michail Glinka, vertiefen die schweizerisch-russische Verbindung in diesem Serenaden-Programm.

Paul Juon: Divertimento für Klavier, Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op. 51
Cécile Marti: Five Times (2017) für Bläserquintett (Uraufführung)
Modest Mussorgsky: Fünf Lieder nach Tolstoi für Bass und Klavier (Bearbeitung für Bass und Bläserquintett: Adriano)
Michail Iwanowitsch Glinka: Trio pathétique für Klarinette, Fagott und Klavier d-Moll
Modest Mussorgsky: Es stürmen die Winde. Lied für Bass und Klavier (Bearb. für Bass und Bläserquintett: Adriano)

Zürich Winds und Gäste:
Joshua Morris, Bass
Andrea Kollé, Flöte
Franziska van Ooyen, Oboe
Fabio Di Casola, Klarinette
Christian Holenstein, Horn
Rui Lopes, Fagott
Alexander Boeschoten, Klavier

Konzert vom 26. Juni 2017, Schulhaus Hirschengraben, Zürich

Redaktion: Valerio Benz