Camerata Bern

Sie lieben das Spiel mit der Herausforderung, denn normalerweise spielen die Streicherinnen und Streicher der Camerata Bern auf modernen Instrumenten. Doch wenn die Barockmusik ruft, greifen sie zu ihren Violinen, Bratschen, Cellos und dem Kontrabass nach historischem Vorbild.

Alte Instrumente und Spezialistentum das war einmal. Den «anderen» Spielerfahrungen können heute auch diejenigen etwas abgewinnen, die Barockmusik nicht zu ihrer Hauptberufung zählen. Zum Beispiel die Musikerinnen und Musiker der Camerata Bern, die zu ihrem 50. Jubiläum letztes Jahr eine ganze Reihe von neuen Barock-Instrumenten geschenkt bekommen haben, gebaut in der Geigenbauschule Brienz nach alten italienischen Vorbildern. Und die seither hörbar eine andere spielerische Flexibilität suchen, wenn sie Telemann, Corelli oder Locatelli spielen, auch mehr tänzerische Leichtigkeit und Klangrede. Als Leiterin, Solistin und musikalischer Coach wirkt bei diesen Barock-Projekten eine ausgewiesene Spezialistin mit, die französische Barockgeigerin Amandine Beyer.

Pietro Antonio Locatelli: Concerto grosso op. 1 Nr. 3

Georg Philipp Telemann: Concerto per 2 violini TW52:e4

Evaristo Felice Dall'Abaco: Concerto op. 5 Nr. 6

Pietro Antonio Locatelli: Concerto grosso op. 1 Nr. 2

Georg Philipp Telemann: Concerto per violino TW51:a2

Arcangelo Corelli: Concerto grosso op. 4 Nr. 4

 

Camerata Bern
Violine & Leitung: Amandine Beyer

 

Konzert vom 21. Mai 2014, Konservatorium Bern

Redaktion: Norbert Graf