Die Berliner Philharmoniker in Glarus

Natürlich kommen sie nicht gleich alle. Da würde die Aula der Kantonsschule Glarus wohl aus den Nähten platzen. Nein, es kommt vielmehr die Crème de la crème des Orchesters.

Das sind ein Quartett von vier ersten Streichern und der Soloflötist der Berliner, der Schweizer Emanuel Pahud. Und als Gast tritt mit ihnen der französische Klarinettist Paul Meyer auf. Auch das Programm bietet die Crème de la crème mit Kammermusik von Wolfgang Amadé Mozart. Oder doch nicht so ganz? Denn wenn sein Klarinettenquintett als absolutes Meisterwerk gilt, so haben seine Flötenquartette nicht ganz diesen Ruf. Mozart war nach eigenen Worten kein grosser Liebhaber der Flöte und vergoss in diesen Werken nicht sein Herzblut, auch wenn sie natürlich gekonnt gemacht sind. Voller Begeisterung für die Musik der Wiener Klassik komponierte jedoch der junge Gioacchino Rossini seine Sammlung von sechs «Sonate a quattro», von denen die Berliner eine an den Anfang des Konzerts stellen.

Gioacchino Rossini: Sonata a quattro Nr. 2 A-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart: Flötenquartett G-Dur KV 285a
Wolfgang Amadeus Mozart: Flötenquartett D-Dur KV 285
Wolfgang Amadeus Mozart: Klarinettenquintett A-Dur KV 581

Emmanuel Pahud, Flöte
Paul Meyer, Klarinette

Streicher der Berliner Philharmoniker:
Daishin Kashimoto, Violine
Maja Avramovi?, Violine
Joaquín Riquelme García, Viola
Stephan Koncz, Violoncello

Konzert vom 25. April 2015, Aula Kantonsschule Glarus

Redaktion: Sara Trauffer