Eine tanzende Trompete und andere Gegensätze

Konzert mit Kontrasten aller Art: Barock und Romantik, Streichinstrumente und Solotrompete, Klassisches und ganz Neues. Das Zürcher Kammerorchester spielt in zwei Werken zusammen mit der norwegischen Ausnahmetrompeterin Tine Thing Helseth.

Dass beide Werke Bearbeitungen sind, zeigt einerseits, wie klein das Originalrepertoire für die Trompete ist, und andererseits, wie sich die Musiker zu helfen wissen. Im Zentrum des Konzerts steht aber ein neues Werk des Schweizer Komponisten Rudolf Kelterborn, das er im Auftrag des Zürcher Kammerorchesters schrieb - ein Werk in der Reihe der «Oeuvres Suisses» von Orchester.ch und Pro Helvetia.

Georg Friedrich Händel: Concerto grosso d-Moll op. 6/10 HWV 328
Johann Sebastian Bach: Konzert für Trompete D-Dur BWV 972 (nach Antonio Vivaldi)
Rudolf Kelterborn: Contradizzioni per trio ed orchestra d'archi (UA, Oeuvre suisse)
Edvard Grieg: Kuhreigen, aus 25 Norwegische Volkslieder und Tänze op. 17; Letzter Frühling, aus 2 Elegische Melodien op. 34; Volkstanz, aus 25 Norwegische Volkslieder und Tänze, arr. für Trompete und Streichorchester
Antonín Dvorák: Serenade E-Dur op. 22

Zürcher Kammerorchester
Willi Zimmermann, Leitung
Tine Thing Helseth, Trompete

Konzert vom 9. Dezember 2014, Tonhalle Zürich

Redaktion: Roland Wächter