Im «Jüdischen Salon» mit der Freitagsakademie

Der Salon des 19. Jahrhunderts als Rückzugsort und als musikalisches Laboratorium - wiederauferstanden im Konzert der «Freitagsakademie».

Normalerweise bewegt sich das Berner Ensemble «Die Freitagsakademie» musikalisch auf barockem Terrain. In diesem Konzert gruppieren sich die Mitglieder aber rund um einen Hammerflügel und lassen Musik des bürgerlich-romantischen Salons wiederauferstehen. Genauer: Musik des jüdischen Salons. Und da ist neben Musik der beiden bekannten Mendelssohn-Geschwister auch ein Werk von Ignaz Moscheles zu hören, einem damaligen «Salon-Star» am Klavier.

Fanny Hensel-Mendelssohn: Trio für Klavier, Violine und Violoncello d-Moll op. 11
Felix Mendelssohn: Lied ohne Worte für Violoncello und Klavier D-Dur op. 109
Ignaz Moscheles: Grand Septuor für Klavier, Klarinette, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass D-Dur op. 88

Eduardo Torbianelli, Hammerflügel
Pierre-André Taillard, Klarinette
Christian Holenstein, Horn
Maria Bader-Kubizek, Violine
Martina Bischof, Viola
Dmitri Dichtiar, Violoncello
Jan Krigovsky, Kontrabass

Konzert vom 25. November 2016, Konservatorium Bern

Redaktion: Elisabeth Baureithel