Jazzig-beschwingte Tuba-Klänge aus Bern

Selten nur ist die Tuba solistisch zu hören: Der 98-jährige Waadtländer Komponist Julien-Fançois Zbinden zeigt das grosse Blasinstrument von seiner wendigen Seite.

Eine Tuba, im Hintergrund zahlreiche bunte Lieder.
Bildlegende: Die Tuba ist das tiefste aller gängigen Blechblasinstrumente. Imago/UPI Photo

Der Jazz war zeitlebens ein zentraler Begleiter für Zbinden. Und so locker wie der Komponist selber am Klavier zu improvisieren weiss, so locker muss auch der Tuba-Spieler Daniel Schädeli zu Werke gehen können. Denn ihm ist das neue Stück in die Hände komponiert worden. Dem im besten Sinne «leichtgewichtigen» Stück von Zbinden stellt das BSO ein weiteres Solo-Konzert zur Seite, Schostakowitschs 2. Violinkonzert mit dem Solisten Frank-Peter Zimmermann, sowie Schumanns 2. Sinfonie.

Julien-François Zbinden: Konzert für Tuba und Orchester (Oeuvre Suisse # 14)
Dmitri Schostakowitsch: Violinkonzert Nr. 2 cis-Moll op. 129
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Berner Symphonieorchester
Mario Venzago, Leitung
Frank Peter Zimmermann, Violine
Daniel Schädeli, Tuba

Konzert vom 4. September 2015, Kulturcasino Bern

Erstausstrahlung: 29.10.2015

Redaktion: Norbert Graf