Mei Yi Foo spielt moderne Klaviermusik, glitzernd und dampfend

Ein mutiges Debut-Konzert am Lucerne Festival, und ein höchst anspruchsvolles dazu. Die Pianistin Mei Yi Foo aus Malaysia mag es, wenn ihre Finger Arbeit haben. Und wenn sie mit ihnen Farben hervorzaubern kann.

Die Etüden von Unsuk Chin, Composer-in-residence am Lucerne Festival, mögen für viele unspielbar sein, nicht so für Mei Yi Foo. Die 34-Jährige hat mit ihrem bravourösen Spiel nicht nur die Komponistin in Staunen versetzt, sondern auch das Publikum in Luzern. Und rund um diese Etüden ein glitzerndes und auch beziehungsreiches Programm gebaut.

Olivier Messiaen: Regard de lEsprit de joie, aus: Vingt Regards sur lEnfant-Jésus

Maurice Ravel: Ma Mère lOye. Fassung für Klavier solo von Jacques Charlot

Unsuk Chin: Etüden für Klavier

Béla Bartók: Im Freien

Mili Balakirew: Islamej. Orientalische Fantasie

Mei Yi Foo, Klavier

Debut-Konzert am Lucerne Festival Sommer, 4. September 2014 in der Lukaskirche Luzern

Redaktion: Lislot Frei