Mozart und Clementi: Väter des Pianoforte und des Klavierkonzerts

Sowohl Wolfgang Amadeus Mozart als auch die Gattung Klavierkonzert waren noch sehr jung, als sie sich einander zuwandten. Die Folge: Das dialogische Gegenüber von Solist und Orchester erreichte eine musikalische Qualität, die es weit über das damals übliche Gebrauchsmusik-Niveau heraushob.

Dazu trug auch bei, dass Mozart den Orchesterpart reicher instrumentierte und er mit den neuen Möglichkeiten des Fortepianos eine im Gegensatz zum Cembalo weitaus grössere Ausdrucksvielfalt zur Verfügung hatte. Diese zu nutzen ist auch heute noch die Hauptaufgabe der InterpretInnen. Eine Meisterin darin ist die in Zürich lebende belgische Fortepianistin Els Biesemans, die kürzlich ein Rencontre mit dem Basler Barockorchester La Cetra hatte. Auf dem Programm stand nicht nur Mozart, sondern mit Muzio Clementi auch ein Komponist an der Schwelle zur RomantikWir senden einen Ausschnitt aus dem Konzert in der Basler Peterskirche.


Wolfgang Amadé Mozart: Ouvertüre zu Lucio Silla KV 135
Muzio Clementi: Klavierkonzert C-Dur

La Cetra Barockorchester
Andrea Marcon, Leitung
Els Biesemans, Hammerflügel

Ausschnitt aus dem Konzert vom 23. Februar 2017, Peterskirche Basel

Als Ergänzung:
La Cetra spielt die Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach (Konzert vom 2. Juni 2016, Rokoko-Theater Schloss Schwetzingen)

Redaktion: Patricia Moreno