Pavillon Suisse: Sphärenklang und Klangschub in der Tonhalle

Das erste Science-Fiction-Instrument der Musikgeschichte: Die Glasharmonika entführte schon zu Mozarts Zeiten mit ihrer Magie kosmischer Klänge in andere Sphären. Jörg Widmann, composer-in-residence der Zürcher Saison, steuert mit «Armonica» die Ouverture mit besonderer Solofarbe zum Konzert bei.

Ein grosser Raum mit Kronleuchtern; Publikum auf der Galerie runherum und unten, vorne ein Orchester.
Bildlegende: In der Zürcher Tonhalle bringen Chefdirigent Lionel Bringuier und das Tonhalle-Orchester Béla Bartóks spätes Meisterwerk, Konzert für Orchester, zur Aufführung. Keystone

Für das vierte Klavierkonzert von Beethoven kommt danach ein Gast aus China in die Zürcher Tonhalle. Ihr Zürcher Debüt gibt die junge Pianistin Ran Jia, die bereits als Schubert-Interpretin international auf sich aufmerksam gemacht hat.

Ran Jia ist nach einem Solorezital in Shanghai direkt nach Zürich gereist, um innert drei Tagen für Yefim Bronfman einzuspringen, der aus familiären Gründen absagen musste.

Nach der Pause nehmen Chefdirigent Lionel Bringuier und das gross besetzte Tonhalle Orchester eines der anspruchsvollsten Stücke des 20. Jahrhunderts in Angriff: Konzert für Orchester, Béla Bartóks spätes Meisterwerk.

Jörg Widmann: Armonica für Orchester

Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58

Claude Debussy: Clair de Lune, aus Suite bergamasque (Zugabe)

Béla Bartók: Konzert für Orchester

Tonhalle-Orchester Zürich
Lionel Bringuier, Leitung
Ran Jia, Klavier
Christa Schönfeldinger, Glasharmonika

Konzert vom 16. März 2016, Tonhalle Zürich

Moderation: Francesco Biamonte, RTS Espace 2, Olivier Bosia, RSI Rete Due, Andreas Müller-Crepon, SRF 2 Kultur, Redaktion: Andreas Müller-Crepon