Satie und Cage

Die Avantgarde liebte es komplex: komplex-raffinierte Harmonien, komplex-vertrackte Rhythmen. Dagegen rebellierte um 1900 Erik Satie wie 50 Jahre später John Cage. Provokativ schrieben sie gern eine simpel-anspruchslose oder extrem ausgedünnte Musik. 

Kein Zweifel, dass so abseits des musikalischen Hauptstromes auch singuläre Meilensteine entstanden wie die Klavierkonzerte von John Cage oder Meisterwerke wie «Socrate» von Erik Satie.

Der Schweizer Pianist und Komponist Werner Bärtschi ist seit langem ein überzeugter Advokat dieser Musik und führte zum 100. Geburtstag von John Cage im Herbst 2012 dieses seltene Repertoire in einem Doppelkonzert auf. SRF 2 sendet es an zwei Abenden.

Erik Satie: Socrate (Drame symphonique avec voix)
John Cage: Cheap Imitation (für Orchester)   
John Cage: Concerto for prepared piano and chamber orchestra

Jeanine Hirzel (Gesang)
Orchester der Zürcher Hochschule der Künste
Werner Bärtschi (Klavier und Leitung)
Jürg Wyttenbach (Leitung)

Konzert vom 15./ 16. September in der Tonhalle Zürich