Vergessen?!

Heute bekannt und geschätzt, nach ein paar wenigen Jahren vergessen: Die Furie des Verschwindens macht auch vor bekannten Namen nicht Halt. Zu ihnen gehören die einst regelmässig aufgeführten Schweizer Komponisten Armin Schibler und Wladimir Vogel, wie auch der noch bekanntere Paul Hindemith, ...

der einst zu den Grossen der Neuen Musik des 20. Jahrhunderts gehörte. Schiblers Sohn, der Fagottist Thomas Schibler, sowie zwei ehemaligen Schüler des Komponisten, Werner Bärtschi und Daniel Fueter, brechen nun für die drei Komponisten eine Lanze und spielen ein Konzert mit ausschliesslich in Zürich entstandenen Werken. Sozusagen als Surplus kommt noch ein Werk des Wahlschweizers Jean Derbès hinzu.

Armin Schibler: Passacaglia für Klavier zu vier Händen
Paul Hindemith: Fagottsonate
Armin Schibler: Monologe für Fagott und Klavier
Wladimir Vogel: Epitaffio per Alban Berg
Paul Hindemith: Sonate für Klavier zu vier Händen
Jean Derbès: Sieben Baudelaire-Lieder

Ulrike Andersen, Alt
Thomas Schibler, Fagott
Werner Bärtschi, Klavier
Daniel Fueter, Klavier

Konzert vom 15. Januar 2015, Alte Kirche Boswil

Redaktion: Roland Wächter