Anschlag in Istanbul trifft deutsche Touristen

Eine Explosion im historischen Zentrum Istanbuls hat mehrere Menschen in den Tod gerissen, die meisten von ihnen sind offenbar Deutsche. Staatspräsidenten Erdogan spricht von einem syrischen Selbstmordattentäter.

Türkische Polizisten sichern den Ort, an dem das Attentat stattfand; im Hintergrund die blaue Moschee.
Bildlegende: Vor der Kulisse der Blauen Moschee im historischen Viertel Sultanahmet in Istanbul. Eine Explosion hat mindestens zehn Todesopfer und mehrere Verletzte gefordert. Keystone

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Nach den Übergriffen in Köln fordern viele eine bessere Aufklärung über im Westen geltende Werte und Normen. Solche Gender-Bildung sei sicher wichtig, sagt eine Integrationsfachfrau; noch wirkungsvoller wäre aber eine schnelle Integration in den Arbeitsmarkt und ins Schweizer Sozialleben.

Nahrungsmittelspekulation gehöre sich schlicht nicht, findet die Juso, die die Initiative «gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln» lanciert hat; sie führe dazu, dass in Entwicklungsländern Millionen Menschen in den Hunger getrieben würden. Der Bundesrat lehnt die Initiative ab.

Moderation: Daniel Hofer