Auf den Spuren des neu gewählten Bundesrats Cassis

«Es ist ein 200-Prozent-Job und der Mensch muss praktisch eins werden mit seinem Amt.» Das sagt der neu gewählte FDP-Bundesrat Ignazio Cassis über die Arbeit, die ihn jetzt erwartet. Einen Vorgeschmack darauf bekam er bereits, als er zwischen Kameras, Mikrofonen, Bevölkerung und Partei rotierte.

Ignazio Cassis, Hoffnungsträger aus dem Tessin.
Bildlegende: Ignazio Cassis, Hoffnungsträger aus dem Tessin. Reuters

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Dieser Wahltag verlief überraschungsfrei, Störmanöver sind ausgeblieben, der Favorit hat sich durchgesetzt. Gespräch mit SRF-Bundeshaus-Redaktor Dominik Meier.

Der neue Bundesrat ist ein Mann. Für die einzige Anwärterin Isabelle Moret hat es nicht gereicht, im zweiten Wahlgang bekam sie gerade mal 28 Stimmen. Das hat zum Teil für scharfe Reaktionen gesorgt.

Seit Flavio Cotti vor 18 Jahren aus dem Bundesrat zurücktrat, war das Tessin nicht mehr in der Landesregierung vertreten war. Umso besser kommt die Wahl an. Zum Beispiel in Montagnola, der Wohngemeinde von Ignazio Cassis.

Moderation: Isabelle Maissen