Bankenaufsicht - die Finma ortet Handlungsbedarf

Schweizer Banken haben immer noch einen zu grossen Appetit auf Risiko, sagt die Finanzmarktaufsicht – und sieht weitere Versäumnisse: Die Banken bekämpfen Geldwäscherei zu wenig konsequent, melden Verdachtsfälle zu wenig oft, prüfen die Herkunft von Geldern nicht gut genug. Nun reagiert die Finma.

Das Logo der Finma am Hauptsitz in Bern.
Bildlegende: Die Finma nimmt die Banken in die Pflicht. Reuters

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Nach der Fifa nun auch die Uefa: Die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelt gegen den europäischen Fussballverband wegen Verdachts auf Korruption, im Zusammenhang mit der Vergabe von TV-Rechten. Experten zeigen sich kaum überrascht; die Uefa habe noch weniger unternommen als die Fifa, um die Korruption einzudämmen.

Als fünftes europäisches Land führt nun auch Frankreich Bussen für Freier ein – und will so die Prostitution im Land bekämpfen. Gleichzeitig wird ein altes Gesetz abgeschafft, welches das Anwerben von Kunden unter Strafe gestellt hatte, also die Prostituierten kriminalisiert hatte. Die Absicht mag gut sein, Wirkung entfalten wird das Gesetz kaum.

Moderation: Isabelle Maissen