Das Geschäft am Gottard, das gar nicht wirklich eines war

Viel sprang für die am Gotthard engagierten Baufirmen am Schluss nicht raus.
Bildlegende: Viel sprang für die am Gotthard engagierten Baufirmen am Schluss nicht raus. Keystone

Der neue Gotthardtunnel ist ein Jahrhundertwerk. Ein Projekt, an dem alle, die im Tunnelbau tätig sind mitwirken wollten. Der Tunnel wurde in mehrere Baustellen, sogenannte Lose unterteilt. Baufirmen schlossen sich zu Konsortien zusammen und stritten um die Bauaufträge, teils bis vor Gericht. Nun, kurz vor der Eröffnung steht fest: Finanziell gelohnt hat sich der Grossauftrag Gotthard für die meisten Unternehmen nicht.

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Diese Woche hat die Finanzmarktausficht - die Finma - hart durchgegriffen: Sie hat kurzerhand die traditionsreiche Tessiner Bank BSI aufgelöst. Der Grund: Undurchsichtige Geschäfte mit dem malaysischen Staatsfonds 1MDB. Ganz generell warnt die Finma vor Geldern aus dubiosen Quellen. Die Gefahr sei gross, dass schmutziges Geld aus Korruptionsfällen gewaschen werde. Patrick Odier, der Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung findet das übertrieben. Er war Gast in der Samstagsrundschau von Radio SRF.

Moderation: Patrik Seiler