Die Schweiz hat das Folterverbot verletzt

Die Schweizer Behörden liessen 2013 einen Tamilen und seine Familie nach Sri Lanka zurückschaffen – wo der Mann dann inhaftiert und misshandelt wurde. Damit habe die Schweiz das Folterverbot verletzt, hat der Europäische Menschenrechtsgerichtshof in Strassburg einstimmig entschieden.

Blick auf den Menschenrechtsgerichtshof in Strassburg.
Bildlegende: Einen Fehler, mehr noch: Einen Verstoss gegen die Menschenrechte, stellen die Strassburger Richterinnen und Richter in Strassburg unmissverständlich fest: Das Asylgesuch der tamilischen Familie sei zu wenig genau geprüft worden. Reuters

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Schon mancher Pharmakoloss hat ein Auge auf Actelion geworfen, Europas grösstes Biotechunternehmen. Vor fünf Jahren wollte ein Hedgefonds den eher scheuen französischen Actelion-Chef Jean-Paul Clozel loswerden und das Unternehmen mit Gewinn weiterverkaufen. Clozel wehrte sich mit Erfolg. Jetzt gibt er teilweise nach: Er verkauft Actelion für 30 Milliarden Dollar an den US-Konzern Johnson&Johnson. Die geliebte Forschungs- und Entwicklungssparte behält er.

Moderation: Isabelle Maissen