Fall Flaach: Gutachten entlastet Kesb

Am Neujahrstag 2015 tötete eine Mutter in Flaach ihre beiden kleinen Kinder - offenbar aus Angst, sie zu verlieren. Sie sollten nach den Festtagen wieder in ein Heim gebracht werden. Darauf wurde die Kesb scharf kritisiert. Heute hat die Zürcher Regierung informiert, welche Lehren sie zieht.

Frank Urbaniok, Gutachter im Strafverfahren, Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern und Rolf Bieri, Aufsicht Kesb Gemeindeamt und Kurt Affolter, vlnr, Gutachter im Aufsichtsverfahren an der Medienkonferenz «Erkenntnisse und Lehren aus dem Fall Flaach» in Zürich am Freitag, 29. Januar 2016.
Bildlegende: Frank Urbaniok, Gutachter im Strafverfahren, Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern und Rolf Bieri, Aufsicht Kesb Gemeindeamt und Kurt Affolter, vlnr, Gutachter im Aufsichtsverfahren an der Medienkonferenz «Erkenntnisse und Lehren aus dem Fall Flaach» in Zürich am Freitag, 29. Januar 2016. Keystone

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Etwa jedes zehnte Doppelverdiener-Ehepaar zahlt immer noch mehr Bundessteuern als unverheiratete Paare, bei denen beide arbeiten. Diese Ungleichheit will die Initiative der CVP beseitigen, über die am 28. Februar abgestimmt wird. Der Weg bis zur Urne war allerdings kurvenreich - und zeitigte auch ein ungewöhnliches Wendemanöver.

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