Gespräche im Cargo-Konflikt geplatzt

Die Verhandlungen um die Beilegung des Arbeitskonflikts bei SBB Cargo sind vorläufig gescheitert. Nach dem Nein der Streikenden in Bellinzona zu den Vorschlägen der SBB sagte diese die Gespräche ab, die ursprünglich für Samstag vorgesehen waren.

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Der erste Schweizer Botschafter in Kosovo hat seine Arbeit aufgenommen.

Der internationale Währungsfonds will den wirtschaftlich wachsenden Schwellenländern mehr Gewicht geben. 

Beiträge

  • Mehr Gewicht für Entwicklungsländer

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat auf die Kritik der Entwicklungsländer reagiert und ihnen ein stärkeres Stimmrecht zugebilligt. Die Schweiz müsste denmach ein wenig Stimmkraft abgeben.

    Die entwickelten Länder sollen laut einem internen Papier 1,6 Prozentpunkte ihres Stimmenanteils zugunsten der Entwicklungs- und Schwellenländer abgeben. Damit die Neuerung in Kraft tritt, müssen ihr 85 Prozent der 185 IWF-Mitgliedstaaten zustimmen.

    Der IWF ist eine Art Finanz-Feuerwehr für Staaten: Er greift dann ein, wenn ein Staat massive Finanzprobleme bekommt. Doch weil er von den reichen Industriestaaten dominiert wird, kritisieren ihn die Schwellen- und Entwicklungesländer.

    Daniel Voll

Moderation: Christina Omlin, Redaktion: Curdin Vincenz