Hoffnung für Asbestopfer und Angehörige

Die Angehörigen eines Asbestopfers können doch noch auf Entschädigung hoffen. Ursprünglich wurde der Fall ad acta gelegt: Er sei verjährt. Nun müssen sich die Richter doch noch einmal damit beschäftigen. Das Bundesgericht beugt sich Strassburg, dem Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.

Ein Arbeiter mit Atemschutz und Schutzanzug befreit Rohre und Leitungen von Asbestrückständen.
Bildlegende: Ein Arbeiter mit Atemschutz und Schutzanzug befreit Rohre und Leitungen von Asbestrückständen.

Weitere Themen:

Die Arbeit an einem Tankstellenshop ist streng und schlecht bezahlt. Zudem sind die Arbeitszeiten unregelmässig. Nun haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften erstmals auf einen nationalen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt, der Mindestlöhne, Arbeitsbedingungen und Sozialleistungen regelt. Was St. Gallen als erster Kanton schon vor zehn Jahren eingeführt hat, gilt ab 2017 in der ganzen Schweiz.

Wer sich im Internet bewegt, hinterlässt Spuren. Aber es gibt auch im Netz ein Recht auf Vergessen. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Seit der Entscheid im Mai 2014 gefällt wurde, hat Google weltweit mehr als eine halbe Million Einträge im Netz gelöscht. In der Schweiz wurden über 8000 Löschanträge gestellt - knapp der Hälfte wurde stattgebeben.

Moderation: Karin Britsch