Kein massenhafter "Heimaturlaub" von verfolgten Flüchtlingen

Das Staatssekretariat für Migration wehrt sich gegen die Vorwürfe aus den Medien und von der SVP.

Auch wenn es richtig sei, dass jedes Jahr hunderte Reisedokumente ausgestellt würden - viele davon für Eritreer - treffe es nicht zu, dass viele von diesen angeblich Verfolgten unerlaubt in ihr Heimatland reisten. Vielmehr nutzten sie die "Ferien", um Landsleute zu besuchen, die in anderen europäischen Ländern Unterschlupf gefunden hätten, sagt der Bund zu Radio SRF. Heimaturlaube seien verboten und würden mit der Aberkennung des Flüchtlingsstatus' bestraft.

Indiens neuem Präsidenten Narendra Modi sind kritische Nichtregierungsorganisationen, zum Beispiel aus dem Umweltschutz- oder Menschenrechtsbereich, ein Dorn im Auge. So tyrannisiert er sie mit Lizenzentzügen und Maulkörben. Besonders hart getroffen hat es jüngst Greenpeace, wie der Bericht der SRF-Korrespondentin zeigt.

Bilanzen-Saison - so nennen Wirtschaftsjournalisten die Zeit im Sommer, in der die meisten Schweizer Unternehmen ihre Bücher öffnen und die Halbjahreszahlen auf den Tisch legen. Schon vor dem grossen Zahlenreigen steht fest: Der starke Franken macht vielen Firmen einen Strich durch die Rechnung. Aber nicht allen.

Moderation: Isabelle Maissen