Prekäre humanitäre Lage im Gazastreifen

Die Lage im Gazastreifen ist prekär. Die Hilfsgüter reichen bei weitem nicht.

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Die Kirchenbesetzung in Zürich ist zu Ende.

Beiträge

  • Palästinenser im Gazastreifen sitzen auf den Trümmern ihres Hauses.

    Prekäre humanitäre Lage im Gazastreifen

    Die humanitäre Lage im Gazastreifen ist nach Angaben des Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) nach über einer Woche israelischer Luftangriffe prekär.

    Israel sieht keine humanitäre Krise Nahrungsmittel seien zwar noch erhältlich, jedoch drastisch teurer geworden, Medikamente fehlten, so das IKRK. Wer über keinen Generator verfüge, habe zudem kein Wasser, weil die Pumpen mit Strom arbeiteten. Die israelische Regierung will nichts von einer humanitären Krise im Gazastreifen wissen. Hilfsorganisationen nennen die Versorgungstransporte, die Israel durchlässt, jedoch einen Tropfen ins Meer.

    Iren Meier

  • Sans-Papiers verlassen Zürcher Predigerkirche

    Die Besetzung der Predigerkirche in Zürich soll bis morgen beendet sein. Das Problem der Sans-Papiers bleibt aber vorläufig ungelöst.

    Bessere Lebensbedingungen verlangt

    Zwei Wochen lang haben 150 Menschen ohne gültige Papiere, so genannte Sans-Papiers, die Predigerkirche in Zürich besetzt. Sie verlangen, dass ihnen nach ihrem abgewiesenen Asylantrag besser geholfen werde.

    Kirchenasyl in St. Jakob

    Die Besetzer haben nun begonnen, die Kirche zu verlassen und wechseln vorübergehend in die Kirche St. Jakob beim Stauffacher. Dort sind die Papierlosen nicht mehr Besetzer, sondern nähmen als Gäste das ihnen angebotene Kirchenasyl in Anspruch, sagte Stefan Schlegel vom Bleiberecht-Komitee.

    Fredy Gasser

Moderation: Daniel Hofer, Redaktion: Danièle Hubacher