Schweizer Firmen verkaufen in Afrika giftigen Treibstoff

Schweizer Rohstoffhändler sollen die lockere Gesetzeslage in afrikanischen Ländern ausgenutzt haben, um Treibstoffe mit hohem Schadstoffgehalt zu verkaufen. In Europa seien diese schon lange verboten, weil sie die Luft verpesten, kritisiert die Nichtregierungsorganisation Public Eye.

Das Problem in Accra sind weniger die Autos, sondern viel mehr die giftigen Abgase, die unter anderem von den zahlreichen Strassenverkäuferinnen und Strassenverkäufern eingeatmet werden.
Bildlegende: Das Problem in Accra sind weniger die Autos, sondern viel mehr die giftigen Abgase, die unter anderem von den zahlreichen Strassenverkäuferinnen und Strassenverkäufern eingeatmet werden. (c) Carl de Keyzer / Magnum Photos

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Moderation: Isabelle Maissen