Schweizer Staatssekretär zu Gesprächen in den USA

Staatssekretär Michael Ambühl hat in Washington US-Regierungsvertreter getroffen und mit ihnen u.a. über die UBS gesprochen, die in den USA reichen Kunden geholfen haben soll, Steuern zu hinterziehen.

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Auch ein Jahr nach dem tragischen Militär-Unglück an der Jungfrau mit sechs Toten liegen noch keine Untersuchungsergebnisse vor.

In Kalifornien brennen seit drei Wochen die Wälder, nun ruft Gouverneur Arnold Schwarzenegger ausländische Spezialisten zu Hilfe.

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  • Staatssekretär Michael Amühl.

    Staatssekretär zu Gesprächen in den USA

    Staatssekretär Michael Ambühl hat in Washington mit US-Regieurungsvertretern über die UBS gesprochen, die amerikanischen Kunden geholfen haben soll, Steuern zu hinterziehen.

    Dabei betonte Ambühl vor allem, dass die Schweizer Behörden zu voller Zusammenarbeit bereit seien und forderte, dass die USA auf einseitige Massnahmen gegen die UBS absähen, solange die Zusammenarbeit am Laufen sei.

    Weitere Themen der Gespräche waren die Krise um das iranische Atomprogramm und der umstrittene Gasliefervertrag mit Teheran.

    Peter Voegeli

  • Der Rauch der Feuer verdunkelt die Sonne in Kalifornien.

    Verheerende Brände in Kalifornien

    In Kalifornien wüten seit drei Wochen Waldbrände. Mindestens ein Todesopfer haben die Feuer bislang gefordert.

    Feuerwehrleute fanden die verkohlte Leiche eines Menschen in einem abgebrannten Haus in der Ortschaft Concow, drei Tage nachdem dort mindestens 50 Häuser den Flammen zum Opfer fielen.

    Im ganz Kalifornien wüten derzeit rund 300 Brände. Die meisten wurden durch Blitzschläge ausgelöst, die im ausgetrockneten Buschland verheerende Folgen hatten. 2600 Quadratkilometer brannten bislang nieder. Rund 20 000 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Gouverneur Arnold Schwarzenegger schickte zudem 2000 Nationalgardisten ins Krisengebiet. Bald sollen auch ausländische Spezialisten zu Hilfe kommen.

    Sabine Müller

Moderation: Mario Grossniklaus, Redaktion: Urs Tremp