Tausende Menschen bringen Adelboden ans Limit

Geschätzte 25 000 Personen sind nach Adelboden gepilgert, um das Skirennen am Chuenisbärgli live mitzuverfolgen. Das bringt das Berner Oberländer Dorf an den Rand des Möglichen.

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Trotz internationalen Aufrufen zur Waffenruhe gehen die Kämpfe im Gazastreifen weiter.

Im letzten Jahr verzeichnete die Telefonnummer 145, die bei Vergiftungen erste Hilfe leistet, mit 33 000 Anrufen einen neuen Rekord.

Beiträge

  • Tausende feiern das Skifest in Adelboden.

    Adelboden platzt aus allen Nähten

    Schätzungsweise 25 000 Ski-Fans sind nach Adelboden gepilgert, um den Weltcup-Riesenslalom live mitzuverfolgen. Das bringt auch Probleme mit sich.

    Das Berner Oberländer Dorf platzt aus allen Nähten, Adelboden ist schon seit Freitagabend eine einzige, riesisge Festhütte. Doch nun stösst das Dorf mit normalerweise gut 3500 Einwohnern an seine Kapazitätsgrenzen. Platz für noch mehr Fans hats nicht.

    Sabine Gorgé

  • Der Beschuss Gazas durch Israel geht weiter.

    Gaza weiterhin unter Beschuss

    Trotz internationalen Aufrufen zu einer Waffenruhe im Gazastreifen geht die israelische Offensive bereits in die dritte Woche.

    Kampfjets bombardierten nach israelischen Militärangaben am Morgen mehr als 40 Ziele im Gazastreifen, darunter Abschussrampen für Raketen, Waffenlager und Tunnels. 15  Militante seien bei Kämpfen getötet worden.

    Schwere Gefechte meldeten palästinensische Sicherheitskräfte unmittelbar nördlich von Gaza-Stadt. Die israelischen Truppen seien bis auf etwa eineinhalb Kilometer auf die Stadt vorgerückt, bevor sie sich wieder etwas zurückgezogen hätten.

    Derweil feuerten militante Palästinenser erneut Raketen auf den Süden Israels, dabei wurde eine Person in Ashkelon leicht verletzt. Auf palästinensischer Seite kamen seit Beginn der israelischen Offensive am 27. Dezember gemäss Angaben aus Gaza mehr als 800 Menschen im Gazastreifen ums Leben. Auf israelischer Seite gab es 13 Tote.

    Daniel Voll

  • Besonders giftig: die Beeren des Aaronstabs.

    Rekord bei Vergiftungsanfragen 2008

    Die telefonische Notfallberatung bei Vergiftungen ist letztes Jahr so stark in Anspruch genommen worden wie noch nie. Bei der Telefonnummer 145 gingen über 33 000 Anrufe ein, sieben Prozent mehr als 2007. 

    Besonders deutlich war die Zunahme der Beratungen zu Vorfällen mit Pilzen, Nahrungsmitteln, Getränken, Kosmetika, Genussmitteln und Drogen, wie das Schweizerische Toxologische Informationszentrum mitteilte. 87 Prozent der Anfragen erfolgten aufgrund eines Giftkontaktes, während 13 Prozent vorsorglicher Natur waren.    Rund 37 Prozent der Anfragen betrafen Medikamente, weitere 25,1 Prozent bezogen sich auf Haushaltprodukte. Das üppige Pilzwachstum führte dazu, dass sich die Zahl der Anfragen auf diesem Gebiet fast verdoppelte. Mit 1,7 Prozent machten diese aber nur einen kleinen Teil der total 33 000 Beratungen aus.    52 Prozent der Vergiftungen betrafen Kinder, davon befanden sich 89 Prozent im Vorschulalter. Bei den Kindern machten Vergiftungen mit Medikamenten, Haushaltprodukten und Pflanzen 77 Prozent aller Vergiftungsfälle aus. Dabei handelte es sich um Unfälle.    In knapp zwei Dritteln der Fälle wurden die Betroffenen oder ihre Angehörigen direkt beraten. In den übrigen Fällen fragten Fachpersonen nach speziellen Informationen zu Diagnose und Therapie akuter Vergiftungen.

    Monika Zumbrunn

Moderation: Tina Herren, Redaktion: Simon Leu