Tod des Terrorverdächtigen: Suizidgefahr unterschätzt?

Der Syrer ist tot in seiner Zelle gefunden wurde. Nach sächsischen Behördenangaben hat er sich erhängt. Sein Anwalt sagt, die Suizid-Gefahr sei bekannt gewesen. Eben haben die Behörden in Leizpig über den Fall orientiert. Gespräch mit SRF-Korrespondent Peter Voegeli in Berlin.

Der sächsische Justizminister Sebastian Gemkow hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Al-Bakrs Suizid sei nicht vorhersehbar gewesen.
Bildlegende: Der sächsische Justizminister Sebastian Gemkow hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Al-Bakrs Suizid sei nicht vorhersehbar gewesen. Keystone

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Nächstes Jahr sollen wieder mehr Fachspezialisten aus Drittstaaten ausserhalb der EU in der Schweiz arbeiten können. Also zum Beispiel Informatiker aus Indien. Doch wie kann es sein, dass Schweizer Firmen so dringend auf Spezialisten aus dem fernen Ausland angewiesen sind, wenn es gleichzeitig Tausende arbeitslose Spezialisten im Inland gibt?

Die USA haben drei Radarstationen an der Küste Jemens zerstört - als Vergeltung für den Beschuss ihrer Kriegsschiffe durch jemenitische Rebellen. Damit griffen die USA erstmals direkt militärisch in den Krieg in Jemen ein. Dieser Krieg wurde im Westen bisher weitgehend ignoriert. Doch nun bekommt er zunehmend eine internationale Dimension. Manche sprechen bereits von einem zweiten Syrien.

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