Tunesiens Präsident sagt Staatsbesuch in der Schweiz ab

Eigentlich hätte der tunesische Präsident Essebsi für einen Staatsbesuch in die Schweiz kommen sollen. Dieser wurde abgesagt. Auf seine Garde ist ein Anschlag verübt worden. Mindestens zwölf Menschen starben. Nun wurde für Tunis und die nähere Umgebung der Ausnahmezustand verhängt.

Der tunesische Präsident Essebsi inmitten von Angehörigen der Präsidentengarde am 24. November 2015.
Bildlegende: Der tunesische Präsident Essebsi inmitten von Angehörigen der Präsidentengarde am 24. November 2015. Keystone

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Es ist anzunehmen, dass der Staatsbesuch des tunesischen Präsidenten Essebsi nachgeholt wird. Zumindest ist diese Hoffnung gross in der Schweiz, denn Tunesien ist ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungshilfe.

Trocken und heiss: So bleibt 2015 in Erinnerung. Und tatsächlich: Dieses Jahr war das wärmste, seit Messbeginn. In den letzten gut 100 Jahren hat sich die Erde um ein ganzes Grad erwärmt. Das sind schlechte Nachrichten für den Planeten. So bringt die Meteorologische Organisation der Uno ihren jüngsten Bericht zum Klima auf den Punkt.

Moderation: Karin Britsch