US-Börsen trotz Rettungspaket auf Talfahrt

Trotz dem Ja der US-Politik zum Rettungsplan verliert die Börse an der Wall-Street weiter an Boden.

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Die Schweiz ist bereit, die diplomatischen Interessen Russlands in Georgien zu vertreten.

Neue Kritik an der Schweizer Armee: Für die SVP werden Soldaten zu Securitas-Wächtern degradiert.

Beiträge

  • Krisenstimmung an der Wallstreet.

    Wall-Street reagiert negativ auf Ja zum Rettungsplan

    Die US-Börsen haben mit einer Talfahrt auf die Annahme des Finanz-Rettungspakets reagiert und ihre schlechteste Woche seit sieben Jahren beendet.

    Händler begründen den Rückgang mit Rezessions-Ängsten. Man habe bereits mit der Zustimmung des Repräsentantenhauses zum Rettungspaket gerechnet. Deswegen habe das Ja keinen Impuls mehr gegeben.

    Eveline Kobler über die negative Reaktion der US-Börse.

    Daniel Hofer

  • Aussenministerin Micheline Calmy-Rey.

    Erfolg für Schweizer Diplomatie

    Die Schweiz wird künftig die diplomatischen Interessen Russlands in Georgien zu vertreten, vorausgesetzt, dass auch Georgien damit einverstanden ist. Das hat das Aussendepartement mitgeteilt.

    Die Parteien sind sich einig: Dass Russland seine Interessen in Georgien durch die Schweiz vertreten lassen will, das ist ein Erfolg für die Schweizer Diplomatie, für Aussenministerin Micheline Calmy-Rey. Und für die Parteien ist es auch ein Zeichen dafür, dass die Schweiz einen guten Ruf hat.

    Ein solcher Stellvertreter-Dienst ist ein traditionelles Instrument der Schweizer Aussenpolitik zwischen Ländern, die die diplomatischen Beziehungen abgebrochen haben: So vertritt die Schweiz in Kuba und Iran die Interessen der USA, und in den USA jene Kubas.

    Oliver Washington

Moderation: Daniel Hofer, Redaktion: Mario Grossniklaus