Verhaftungen im Umfeld der Winterthurer An'Nur-Moschee

Ein weiteres Mal sorgt die An'Nur-Moschee in Winterthur für Schlagzeilen: Zehn Männer aus dem Umfeld der Moschee sind verhaftet worden. Sie sollen mit Gewalt gegen zwei Glaubensbrüder vorgegangen sein, die interne Informationen an einen Journalisten weitergegeben hatten.

«Polizei-Sperrzone» steht auf einem Absperrband vor der An'Nur-Moschee in Winterthur.
Bildlegende: «Polizei-Sperrzone» steht auf einem Absperrband vor der An'Nur-Moschee in Winterthur. Keystone

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Laut dem SECO hat die Schweizer Rüstungsindustrie im vergangenen Jahr für knapp 412 Millionen Franken Waffen in 70 Länder geliefert, acht Prozent weniger als Vorjahr. Allerdings dürfen die Schweizer Rüstungsbetriebe seit April 2016 wieder Material in Krisenregionen liefern, zum Beispiel nach Saudi-Arabien.

In vielerlei Hinsicht ist das Öl-Königreich Saudi- Arabien ausgesprochen rückständig. Frauen werden im streng muslimischen Land weiterhin diskriminiert – was aber nicht bedeutet, dass sie im öffentlichen saudischen Leben keine Rolle spielen: Die Börse von Riad und die Bank Samba haben eben eine Frau als Chefin erhalten.

Moderation: Karin Britsch