Eltern sollen weg vom Spielfeldrand

Eltern müssen die Fussballspiele ihrer Kinder seit dieser Saison aus speziell eingerichteten Elternzonen schauen. So sollen Eltern, die zu viel Einfluss auf das Spiel ihrer Kinder nehmen, diszipliniert werden. Wie sollen sich Eltern am Spielfeldrand benehmen?

Klar signalisiert! Durch Elternzonen werden Eltern auf räumlicher und emotionaler Distanz gehalten.
Bildlegende: Klar signalisiert! Durch Elternzonen werden Eltern auf räumlicher und emotionaler Distanz gehalten.

„Eltern sollen nicht stressen.

Input bewegt sich am Spielfeldrand und findet nur Eltern die Elternzonen richtig und nötig finden: „Es ist traurig, dass es so weit gekommen ist, aber es braucht Elternzonen. In jeder Mannschaft gib es Eltern, die ständig aufs Spielfeld rufen berichtet ein Vater eines 10-jährigen Goalies aus Schaffhausen. Der Vater eines Basler Juniors konstatiert „es ist ein Armutszeugnis, dass wir Eltern Elternzonen brauchen im Fussball, aber ohne geht es wohl nicht mehr.
Diverse Junioren von mehreren Clubs sagen zu Input, dass die Eltern applaudieren und aufmuntern sollen. Positive Kommentare und Anfeuerungsrufe seien sehr willkommen. Was die Kinder stört: Kritik während dem Spiel und taktische Anweisungen, denn das sei Aufgabe des Trainers. „Sie sollen uns einfach nicht stressen und nicht nerven bringt es ein St. Galler Junior auf den Punkt.

So verhalten sich Eltern am Spielfeld der Kinder korrekt:

  • Unterstützen Sie die Kinder positiv und aufmunternd
  • Unterstützen Sie das ganze Team – nicht nur ihr Kind
  • Setzen Sie die Kinder nicht unter Erfolgsdruck
  • Der Trainer ist der Chef – er coacht das Team
  • Abstand vom Spielfeld - respektieren Sie Elternzonen.

Elternzonen gehören heute zum Kinderfussball dazu:

Moderation: Peter Walt, Redaktion: Alexander Blunschi