Gegengift für Eifersucht

Eifersucht zeigt uns, dass die Liebe noch nicht erkaltet ist. Ist sie zu stark, kann sie aber tödlich sein. Input geht dem giftigen Gefühl auf den Grund und hat wertvolle Tipps.

Bei häuslicher Gewalt ist meist Eifersucht mit im Spiel.
Bildlegende: Bei häuslicher Gewalt ist meist Eifersucht mit im Spiel. Keystone

Input ergründet die Eifersucht mit einer Frau, die so weit ging, dass sie fremde Frauen engagierte um ihren Partner zu bespitzeln. Heute hat sie ihre Eifersucht im Griff. Und sie hat sich bei Facebook abgemeldet, denn elektronische Medien sind Eifersuchtsbeschleuniger.

Damit Euch der Eifersuchtsstachel nicht vergiftet:

  • Dem Partner sagen WARUM man eifersüchtig ist und WAS das gefühlsmässig in einem auslöst.
  • Der Partner versichert den Verunsicherten immer wieder, zB. mit kurzen Anrufen tagsüber. Zeichen, die die Bindungssicherheit der Verunsicherten wieder verstärken.
  • Der Eifersüchtige soll den Partner nicht mit Hilfe elektronischer Medien kontrollieren.
  • Hat man auf Facebook und Co. trotzdem etwas merkwürdiges gesehen, dann unbedingt ansprechen. Fachleute raten zu gemeinsam täglichem Blick in die sozialen Medien. Zweifel können so schnell angesprochen und ausgeräumt werden.
  • Merkt der Partner, dass der Eifersüchtige zB. auf Facebook kontrolliert, ihn nicht einfach sperren. Das macht den Eifersüchtigen rasend. Besser ansprechen!
  • Bei sehr starken Eifersuchtsgefühlen einen Therapeuten aufsuchen, da es sich um eine psychische Krankheit handeln könnte.

Autor/in: Karoline Thürkauf, Moderation: Karoline Thürkauf