INPUT KOMPAKT: Wa-Was haben uns Hausbesetzer noch zu sagen?

«Wo-Wo-Wonige», so die Parole der Hausbewegung in den achtziger Jahren. Sie war bunt und laut, sie stand für gesellschaftlichen Aufbruch. Seither sind die Mieten weiter gestiegen, die Wohnungsnot nicht zurückgegangen. Doch die Hausbesetzerbewegung ist weitgehend aus der Öffentlichkeit verschwunden.

Ein grosses Banner mit der roten Aufschrift "besetzt" hängt an einer Hausfassade.
Bildlegende: Besetzt, aber unter sich. Hat sich die Besetzerszene überlebt? Keystone

«Input» macht sich deshalb auf in ein besetztes Haus und fragt: Was haben Besetzer heute noch zu sagen? Hat sich diese Subkultur überlebt oder findet sie einfach kein Gehör? Wie viele besetzte Häuser gibt es eigentlich in den Schweizer Städten. Und weshalb lassen die Behörden die Besetzerinnen und Besetzer gewähren, obwohl sie Hausfriedensbruch begehen?

Autor/in: Dominik Steiner