Chinas Gesundheitssystem – Auf dem Weg zur Besserung?

  • Samstag, 19. August 2017, 9:08 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 19. August 2017, 9:08 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Samstag, 19. August 2017, 11:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Samstag, 19. August 2017, 23:03 Uhr, Radio SRF 4 News
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Überfüllte Spitäler, frustrierte Patienten und eingeschüchterte Ärzte. Mit der wirtschaftlichen Öffnung Chinas zog der Kapitalismus auch ins Gesundheitssystem ein – mit entsprechenden Folgen. Chinas Regierung ist sich des Problems bewusst und pumpt Milliarden in ein besseres System.

Immer häufiger werden chinesische Ärzte von Patienten oder ihren Familien angegriffen. Grund dafür sind Mängel im Gesundheitswesen.Bild: Eine Krankenschwester behandelt eine Patientin in einer Klinik in Peking.
Bildlegende: Immer häufiger werden chinesische Ärzte von Patienten oder ihren Familien angegriffen. Grund dafür sind Mängel im Gesundheitswesen.Bild: Eine Krankenschwester behandelt eine Patientin in einer Klinik in Peking. Keystone

Mit der Machtübernahme der Kommunisten wurde in China auch erstmals die flächendeckende Gesundheitsversorgung vorangetrieben. Die Öffnung zur Marktwirtschaft hob die Qualität der Medizin weiter an - gleichzeitig nahm aber das Ungleichgewicht zwischen den Regionen massiv zu.

Auch Bestechungen nahmen zu, und mit ihnen das allgemeine Misstrauen gegenüber Ärzten. Das Land befindet sich jetzt mitten im dritten Umbau seines Gesundheitssystems: Die chinesische Regierung will die Anzahl der Ärzte erhöhen und die Kluft zwischen dem urbanen und ländlichen China verringern – sie steht dabei vor gewaltigen Herausforderungen.

Autor/in: Martin Aldrovandi, Redaktion: Iren Meier