Der Ex-Bulle

Staffel 1, Folge 1

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Iain Glen, bekannt aus «Game of Thrones», spielt in der irischen Krimireihe einen schafsinnigen sehr direkten Cop. Bei seinen Ermittlungen gehört da nicht nur Alkohol zu seinen Problemen.

Taylor, der scharfsinnige Cop aus Galway, der gerne einen über den Durst trinkt und mit seiner direkten Art immer wieder aneckt, verliert gleich zu Beginn der ersten Folgen seinen Job. Fortan ermittelt er auf eigene Faust, als Privatdetektiv. In seinem ersten Fall bekommt er es mit einem monströsen Verbrechen zu tun: Vier Mädchen sind einem Serientäter zum Opfer gefallen. Die Figur von Taylor, von Glen mit viel Charisma und zerknittertem Charme dargestellt, stammt aus der Feder von Bestsellerautor Ken Bruen. SRF 1 zeigt «Jack Taylor - Der Ex-Bulle» exklusiv in Zweikanalton.

Nachdem er einem bestechlichen Minister während einer Verkehrskontrolle eine heruntergehauen hat, wird Jack Taylor (Iain Glen), Polizist aus Galway mit untrüglichem Spürsinn und einem Hang zum Alkohol, umgehend gefeuert. Er beschliesst, fortan als Privatdetektiv sein Geld zu verdienen, und eröffnet im Hinterzimmer seiner Stammkneipe ein Büro. Dort erhält er alsbald seinen ersten Auftrag: Anne Hennessy (Tara Breathnach) macht sich Sorgen um ihre spurlos verschwundene Teenagertochter. Der scheinbar private Auftrag bringt Jack bald auf die Spur eines monströsen Verbrechens: Insgesamt vier junge Mädchen im Teenageralter haben in den vergangenen Monaten den Tod in einem reissenden Fluss gefunden. Er findet eindeutige Hinweise auf Mord, die seine ehemaligen Polizeikollegen offensichtlich bewusst nicht weiterverfolgen wollten.
Mithilfe der jungen Polizistin Kate Noonan (Nora Jane Noone), die erkennt, dass auf ihrem Revier Dinge unter den Teppich gekehrt wurden, findet Jack den früheren Arbeitgeber der Mädchen, Planter, einen hoch angesehenen Kunstmäzen. Sie erfahren, dass Planter auch Sutton (Ralph Brown), Jacks Saufkumpan, finanziell unterstützt. Sutton ist zwar ein genialer Maler, aber höchst unberechenbar, denn er ist seit dem Kosovo-Krieg mit dem Handwerk des Tötens vertraut. Während Jack sich hoffnungslos in Anne Hennessy verliebt, stellt Sutton auf eigene Faust den vermeintlichen Mörder der Mädchen.
Für Jack, der nun selbst unter Mordverdacht gerät, ist damit eine Grenze überschritten. Er stellt Sutton zur Rede. Als Jack langsam klar wird, wie die Karten in diesem Fall gemischt sind und worauf er sich da eingelassen hat, ist es beinahe schon zu spät. Denn nun steht nicht nur seine Reputation als Privatdetektiv, sondern auch sein Leben auf dem Spiel.