Irrtümlich gespielte Karte beim Ausspiel

Spielt beim Schieber, Kreuzjass oder Bieter irrtümlich der Partner aus, darf die von ihm gespielte Farbe erst wieder ins Spiel gebracht werden, wenn die Gegner einen Stich erzielt haben. Bei dieser Regel gibt es eine Ausnahme, die Jass-Experte Daniel Müller im Jass-Service ebenfalls erklärt.

Bildlegende: colourbox

Die Ausnahme lautet: Spielt der Partner irrtümlich einen Trumpf aus, entscheiden die Gegner, ob für den betreffenden Stich ein Trumpfspiel erforderlich ist oder nicht. Die irrtümlich gespielte Karte verliert auf jeden Fall den Stechwert. Muss mit einer solchen entwerteten Karte ein Stich eröffnet werden, gehört dieser Stich der Gegenpartei. Auch beim «Vorspielen» verlieren Karten ihren Stechwert.

Dazu steht im Schweizer JassFührer geschrieben: «Wer vorspielt, also eine Karte zu früh auf den Tisch gibt, bevor der Hintermann (links sitzender Spieler) seine Karte gegeben hat, darf die zu früh gespielte Karte nicht mehr zurücknehmen, es sei denn, er müsste farben. In diesem Fall verlieren sowohl die zu früh gespielte als auch die nachträglich ausgestauschte Karte ihre Stechwerte.»

«Samschtig-Jass» vom Samstag, 12. Dezember 2013

Prominenter Gast in der Sendung aus Davos ist Mister Schweiz Sandro Cavegn aus Rapperswil SG. Im August letzten Jahres wurde der Single mit Bündner Vorfahren zum «schönsten Mann der Schweiz» gekürt. Nun kehrt der 28-Jährige für eine Stippvisite nach Davos zurück und spielt um den begehrten Jasspokal. Für musikalische Unterhaltung im «Samschtig-Jass» sorgen die Kapelle Oberalp und das Jodelduo Derungs-Hunger.

Moderation: Martin Wittwer, Redaktion: Monika Fasnacht