Billy Cobham «Crosswinds» (1974)

Mit Elvin Jones und Tony Williams schien sich das Jazzschlagzeug Ende der Sechzigerjahre erst mal erschöpft zu haben. Bis Billy Cobham kam! Er trommelte buchstäblich alles in Grund und Boden, was bisher gegolten hatte.

Zwei Platten waren es vor allem, die Billy Cobhams Ruhm begründeten, der bis heute anhält: «Spectrum» und «Crosswinds». Was Billy Cobham da zeigte an Virtuosität, an Kraft und gleichwohl Sensibilität war neu. Und Cobhams technische Meisterstücklein machten ihm damals nicht viele nach. «Crosswinds‘» Anmutung ist vielleicht zeitgebunden, musikalisch aber setzt die Platte immer noch Massstäbe.

Redaktion: Beat Blaser