Paul Bley «Open, To Love» (1972)

Im Rückblick wird der kanadisch-amerikanische Pianist Paul Bley (1932) als wichtigste Alternative zu seinem tongewaltigen Free Jazz-Kollegen Cecil Taylor gedeutet. Von der Tradition verwarf er nichts, aber relativierte und fragmentierte wie in moderner Klassik alles.

Bley destillierte seine Spielweise und wurde unter anderem ein Meister der frei-assoziative Lyrizismen und ausgesparten Lücken. Dies ist eine seiner reifsten Aufnahmen mit verarbeiteten Themen von Carla Bley und Annette Peacock.

Label: ECM Records