Ray Brown «Jazz Cello» (1960)

Für sein Mainstream-Jazzalbum «Jazz Cello» gab der legendäre Ray Brown den Kontrabass für einmal aus der Hand und spielte dafür Cello. Eingebettet in eine 11-köpfige Horn- und Rhythmusgruppe, setzte er das Cello als Melodie- und Soloinstrument ein.

Ein kräftiger, afroamerikanischer Mann stützt sich auf einen Kontrabass.
Bildlegende: Der Kontrabassist Ray Brown wechselte für sein Album «Jazz Cello» für einmal das Instrument. Keystone/Susan Ragan

Dabei handelte es sich um ein spezielles Cello für Jazzbassisten, das extra für Ray Brown konzipiert wurde. Es hatte einen kräftigeren Hals, ein breiteres Griffbrett und als wesentlichstes Merkmal: Es wurde in Quarten gestimmt, anstatt wie normal in Quinten.

Redaktion: Roman Hosek