Roberto Gatto «Sing, Sing, Sing» (1998)

In den Jazzszenen fast jedes Landes gibt es Vatergestalten, Musiker, die sich um den Nachwuchs kümmern, ihn zur Meisterschaft führen, Jazz-Universitäten fast. Der Römer Schlagzeuger Roberto Gatto ist so einer für die italienische Szene, unverzichtbar, und dies seit Jahrzehnten.

Auf seinem Album «Sing Sing Sing» von 1998 vereinigt Robert Gatto gleich mehrere Youngsters, denen er Türen öffnet: Der Posaunist Gianluca Petrella ist zum Zeitpunkt der Aufnahme 23, und der Pianist Stefano Bollani nur wenig älter. Zusammen mit den erfahrenen Kollegen Javier Girotto am Saxophon und Michel Benita am Bass spielen sie sich zu Roberto Gattos Wurzeln zurück: Zum Swing-Klassiker «Sing Sing Sing», wo Gatto seinem Vorbild Gene Krupa damals genau zugehört hatte.

Redaktion: Beat Blaser