Woody Shaw «Rosewood» (1977)

Woody Shaw (1944-89) galt in den 60er- und 70er-Jahren die grosse Trompeten-Hoffnung des aktuellen Jazz. Mehr noch als Freddie Hubbard übersetzte er schier akrobatisch die Patterns und das Inside-Outside-Spiel der Saxophonisten auf sein Instrument.

Shaw arbeitete bei Horace Silver, Max Roach und Art Blakey, und mit Chick Corea, Eric Dolphy, Andrew Hill und McCoy Tyner schlug Brücken zwischen Postbop und Avantgarde. Drogen und Krankheiten verhinderten leider die Karriere, der ihm zustand. Unter eigenem Namen hinterlässt Shaw eine Reihe von exemplarischen Aufnahmen. «Rosewood» mit Solisten wie Joe Henderson, Allan Onaje Gumbs und Victor Lewis und einem 14-köpfigen Ensemble erntete zu seinen Lebzeiten den grössten Beifall.(Label: Columbia/Lagacy)