Charles Lloyd, mit Christoph Grab

In der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre war der Tenorsaxophonist Charles Lloyd einer der ersten Rockstars des Jazz, und er spielte mit seinem Quartett an den wichtigsten Pop-Festivals. Das alles bedeutete ihm allerdings kaum etwas.

Angewidert von den Mechanismen des Business zog sich der stille Denker immer wieder in die Einsamkeit des kalifornischen Big Sur zurück um zu meditieren. Der Pianist Michel Petrucciani veranlasste ihn dann in den frühen 1980er-Jahren zu einem der spektakulärsten Comebacks der Jazzgeschichte. Seit den 1990er-Jahren produziert er Alben von grosser musikalischer Intensität für das deutsche Label ECM.

Der Zürcher Saxophonist Christoph Grab ist Gast von Peter Bürli.