Mose Allison, der «William Faulkner des Jazz»

Der Pianist und Sänger Mose Allison stammt aus dem US-Bundesstaat Mississippi. Seine Verbindung zwischen Delta-Blues und modernem Jazz hat nicht nur viele Jazzmusiker beeinflusst. Auch die Rockmusiker der 1960 und 70er Jahre waren fasziniert von seiner Musik.

Wurde von The Clash und Elvis Costello gecovert: Blues-Musiker Mose Allison.
Bildlegende: Wurde von The Clash und Elvis Costello gecovert: Blues-Musiker Mose Allison. Michael Wilson

«The Who»-Frontmann Pete Townshend sagt über Mose Allyson: «Die Stimme dieses Mannes war himmlisch... der Inbegriff von gebändigter Kraft des Schreis.» Der weisse Bluesmusiker und Textautor mit dem trocken-lakonischen Stil, geboren am 11.11.1927, kam 1951 nach New York.

Parallell zu Kollegen wie Art Blakey und Horace Silver brachte er das erdige Bluesfeeling in den Jazz zurück und spielte mit Musikern wie Al Cohn und Zoot Sims.

Auch mit 85 Jahren ist Mose Allison heute noch aktiv auf der Szene, als Inspiration für eine neue Generation von Blues- und Popmusikern. Als Gast von Andreas Müller-Crepon würdigt Martin Schäfer den «William Faulkner des Jazz».

Erstausstrahlung am 9. 10. 12